Ein Hotel besteht nicht nur aus Zimmern, Restaurant, Lobby und Wellnessbereich. Es besteht aus Erlebnissen.
Der Gast wacht morgens in seinem Zimmer auf, geht zum Frühstück, verbringt den Nachmittag im Spa, genießt vielleicht eine Massage und sitzt am Abend mit einem Glas Wein im Restaurant. Genau dieses Erlebnis entscheidet häufig darüber, ob aus Interesse eine Buchung wird.
Warum sollte ein virtueller Rundgang also lediglich Räume zeigen?
Nicht Räume zeigen. Einen Aufenthalt erlebbar machen.
Klassische virtuelle Rundgänge funktionieren häufig nach einem einfachen Prinzip: Der Besucher wählt einen Bereich aus und sieht sich darin um.
Zimmer. Restaurant. Pool. Sauna. Rezeption.
Das vermittelt einen guten räumlichen Eindruck – nutzt aber längst nicht alle Möglichkeiten einer modernen 360°-Präsentation.
Wir gehen deshalb einen Schritt weiter und entwickeln virtuelle Rundgänge zunehmend als digitale Gästeerlebnisse.
Statt ausschließlich einzelne Räume miteinander zu verbinden, können wir einen möglichen Aufenthalt erzählen.
Zum Beispiel:
Ankommen → Zimmer entdecken → Wellness genießen → Anwendung erleben → Restaurant besuchen → Aufenthalt buchen.
Der virtuelle Rundgang wird damit zu einer digitalen Reise durch das Hotel.
Besonders interessant für Wellnesshotels
Gerade im Wellnessbereich werden Kaufentscheidungen stark emotional getroffen.
Ein Gast möchte nicht wissen, dass ein Hotel „über einen 2.000 m² großen Wellnessbereich verfügt“. Er möchte sich vorstellen können, wie es sich anfühlt, dort einen Nachmittag zu verbringen.
Genau hier kann eine virtuelle Wellness-Tour ansetzen.
Der Besucher betritt beispielsweise zunächst den Spa-Bereich, entdeckt anschließend Pool und Saunalandschaft, sieht verschiedene Ruhebereiche und erfährt über dezente Informationspunkte mehr über Massagen, Anwendungen oder besondere Angebote.
Dabei können Bilder, Videos, Texte und weiterführende Informationen direkt in die virtuelle Umgebung integriert werden.
So entsteht aus einzelnen Panoramen eine kleine Geschichte.
Der Gast bestimmt selbst, was ihn interessiert
Ein großer Vorteil gegenüber einem klassischen Hotelvideo ist die Interaktivität.
Ein Film bestimmt, was der Zuschauer als Nächstes sieht.
In einem virtuellen Rundgang entscheidet der Gast selbst.
Er kann einen Raum genauer betrachten, eine Information öffnen, einen anderen Bereich besuchen oder direkt zu einem für ihn interessanten Angebot wechseln.
Damit verbindet die virtuelle Präsentation zwei Welten:
die Emotionalität hochwertiger Hotelbilder mit der Freiheit einer persönlichen Besichtigung.
Vom Rundgang direkt zur Buchung
Eine virtuelle Hotelbesichtigung sollte dabei keine digitale Sackgasse sein.
Hat ein Gast gerade eine Suite entdeckt, kann von dort beispielsweise direkt zur entsprechenden Zimmerkategorie gewechselt werden.
Interessiert ihn eine Wellnessanwendung, kann ein Link zum Spa-Angebot führen.
Und nach dem Rundgang durch Restaurant, Zimmer und Wellnessbereich kann genau dort der nächste Schritt angeboten werden:
Verfügbarkeit prüfen. Angebot ansehen. Aufenthalt anfragen. Buchen.
Der virtuelle Rundgang wird damit Bestandteil des digitalen Vertriebs.
Unterschiedliche Gäste – unterschiedliche Rundgänge
Nicht jeder Besucher interessiert sich für dasselbe.
Ein Wellnessgast möchte andere Bereiche sehen als ein Tagungsgast. Ein Hochzeitspaar interessiert sich wiederum für andere Räume als eine Familie auf der Suche nach dem nächsten Urlaub.
Deshalb muss ein moderner virtueller Rundgang nicht zwangsläufig aus einer einzigen großen Tour bestehen.
Aus demselben Bildmaterial können unterschiedliche Einstiege und Erlebnisse entstehen:
Wellness & Spa
Vom Zimmer über Pool, Sauna und Ruhebereich bis zur Anwendung.
Urlaub & Genuss
Zimmer, Frühstück, Restaurant, Terrasse und besondere Plätze des Hauses.
Tagungen & Veranstaltungen
Tagungsräume, unterschiedliche Raumgrößen, Pausenbereiche, Restaurant und Übernachtungsmöglichkeiten.
Hochzeiten & Feiern
Vom Empfang über die verschiedenen Veranstaltungsbereiche bis zur Hochzeitssuite.
Der Gast bekommt damit nicht einfach das gesamte Hotel präsentiert, sondern vor allem die Bereiche, die für seine Entscheidung relevant sind.
Und manchmal ist der beste Rundgang persönlich
Besonders bei Tagungen, Veranstaltungen oder Hochzeiten kann eine virtuelle Tour noch eine weitere Aufgabe übernehmen.
Ein Mitarbeiter des Hotels kann Interessenten persönlich durch das Haus führen – ohne dass diese vor Ort sein müssen.
Während eines Video- oder Telefongesprächs werden gemeinsam Zimmer, Veranstaltungsräume oder Außenbereiche betrachtet und Fragen direkt beantwortet.
Aus dem klassischen Besichtigungstermin wird eine virtuelle Hausbesichtigung.
Für Veranstaltungsplaner oder Hochzeitspaare, die mehrere hundert Kilometer entfernt wohnen, kann das einen erheblichen Unterschied machen.
360° ist deshalb für uns nicht nur Fotografie
Natürlich beginnt alles mit guten Bildern.
Perspektive, Licht, Bildbearbeitung und eine hochwertige Darstellung entscheiden darüber, welchen ersten Eindruck ein Hotel hinterlässt.
Aber die eigentliche Frage kommt danach:
Was soll der Besucher tun, nachdem er diese Bilder gesehen hat?
Genau dort beginnt für uns die Konzeption eines modernen virtuellen Rundgangs.
Wir möchten nicht einfach möglichst viele Räume miteinander verbinden.
Wir möchten digitale Besichtigungen entwickeln, die Gästen Orientierung geben, Atmosphäre vermitteln und sie auf dem Weg zu ihrer Entscheidung begleiten.
Denn am Ende zählt nicht, wie viele Panoramen ein Rundgang enthält.
Entscheidend ist, ob daraus Lust auf einen echten Aufenthalt entsteht.
Sie planen einen 360°-Rundgang? Sehen Sie sich unsere Projekte an oder fragen Sie Ihr Projekt an, und wir zeigen Ihnen, was in Ihren Räumen steckt.
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